Bitte die folgenden Punkte sorgfältig lesen !!!

  • Ich übernehme keine Garantie, dass die hier vorgeschlagenen Tipps auch funktionieren bzw. Auswirkungen nach sich ziehen ODER gar Schäden am System verursachen können!
  • Fehlerhafte Eingaben können das gesamte System zum Absturz bringen. Daher sollte zuvor ein System-Backup erstellt werden.
  • Um Werte in der Windows-Registrierdatenbank (Registry) zu bearbeiten, benötigen Sie das Programm regedit.exe. Dieses können Sie unter Start/Ausführen und dem Befehl regedit ausführen. Falls einer der folgenden beschriebenen Registryeinträge fehlt, muss er natürlich erst angelegt werden.
  • Da Windows 2000 und Windows XP den gleichen Betriebssystem-Kernel benutzen, sollten viele/alle der hier beschriebenen Funktionen auch auf beiden Versionen funktionieren. Eine Garantie gebe ich natürlich auch hier nicht!
  • Die meisten Änderungen werden erst nach einem Windows-Neustart wirksam.

Nun viel Spass und Erfolg beim Ausprobieren!

 

Download des IE6.0 (komplett)  

Zunächst wird die ie6setup.exe des Internet Explorer 6.0 benötigt. 
Danach wird die Setup Datei mit folgendem Parameter aufgerufen: Start =>Ausführen

C:\XXX\ie6setup.exe /c:"ie6wzd.exe /d /s:""#E"        =>XXX (Dein Ordner) 

kurz danach kannst du die Betriebssysteme auswählen, für welche Du den IE downloaden möchtest.Der Download ist dann ca.45MB groß und du hast alle Dateien auf der Festplatte und du kannst den IE auf allen gewählten Betriebssystemen installieren.


DirectX 9c (komplett)

 

DirectX 9c downloaden (leider nur noch mit Windows-Gültigkeitsprüfung)


Startparameter des WindowsExplorers ändern

 

Rechtsklicken auf das Symbol des WinExplorers und in dem sich öffnenden Fenster auf "Eigenschaften". In der Zeile "Ziel:" %SystemRoot%\explorer.exe /n,/e,C:\ eintragen. Die Änderung übernehmen und der WinExplorer öffnet das Laufwerk C.

Anstelle von "C:\" kannst Du Deinen gewünschten Pfad eintragen, welchen der WinExplorer immer öffnen soll.


Unerwünschte XPKomponenten entfernen  

Da man bei der Installation von Windows XP nicht mehr auswählen kann, welche Komponenten man auch wirklich installiert haben will, kann man dies mit einem Kniff nach der Installation ergänzen.

Dazu geht man in den Order "C:/Windows/Inf". Da dieser aber versteckt ist, muss man ihn eventuell noch durch Klick auf "Extras -> Ordneroptionen -> Ansicht -> alle Dateien und Ordner anzeigen" sichtbar machen.

Hier öffnet man die Datei "sysoc.inf" im Texteditor. Man entfernt das Wort "hide" in jeder Zeile und speichert die Datei.

Anschließend kann man über "Start -> Systemsteuerung -> Software -> Windows-Komponenten" die gewünschten Komponenten deinstallieren


Windows Start mit eigenem Kommentar  

Wollen Sie bei der Netzwerkanmeldung mit einem persönlichen Gruß begrüßt werden, dann folgen Sie einfach diesen Hinweisen.  

Gehen Sie auf "Start - Ausführen" und geben Sie "regedit" ein, um den Registryeditor zu starten. Anschließend gehen Sie zum Eintrag:  "HKEY_LOCAL_MACHINE / Software / Microsoft / WindowsNT / CurrentVersion / Winlogon / LegalNoticeCaption".

Mit diesem können Sie die Überschriften der Meldung anschalten. Setzen Sie hier den Wert auf "1". Auf "LegalNoticeCaption" mit der Maus rechtsklicken und in dem sich öffnenden Kontextmenü auf "Ändern". Bei "Wert" halt den Wert 1 eintragen & OK.

Im Schlüssel: "HKEY_LOCAL_MACHINE / Software / Microsoft / WindowsNT / CurrentVersion / Wonlogon / LegalNoticeText"

geben Sie ihren Anmeldungstext ein. Ebenfalls rechtsklicken und im Feld "Wert" den Text eingeben.

Beim folgenden Neustart erscheint der Text vor der Netzwerkanmeldung.


Einmalige Produktaktivierung  

Wer sein Windows XP einmal bei Microsoft registriert hat, braucht auch nach einer kompletten Neuinstallation auf dem gleichen Rechner den Registrierungsvorgang nicht zu wiederholen. Ist das Betriebssystem einmal registriert, muss lediglich eine Kopie der Datei 'wpa.dbl' im Verzeichnis C:\WINDOWS\system32 gesichert werden; am besten auf einer Diskette oder anderen Partition. Nach einer Neuinstallation Ihres Betriebssystems auf dem selben Rechner können Sie den zuvor registrierten Zustand von XP durch Kopieren der Datei wpa.dbl in das System32-Verzeichnis wieder herstellen.


SECOND LEVEL (L2) CACHE

(auf richtigen Wert setzen)

 

Schritt 1:
Suchen des Schlüssels: "HKEY_LOCAL_MACHINE \ System \ CurrentControlSet \ Control \ Session Manager \ Memory Management".

Schritt 2:
Erstellen oder verändern des DWORD-Wertes SecondLevelDataCache auf den Wert 0
(Hexad. 0) = für 256kb L2 Cache oder 512 (Hexad. 200) = für 512kb L2 Cache oder
1024 (Hexad. 400) = für 1024kb L2 Cache


Mehr Informationen im Gerätemanager  

Standardmäßig zeigt der Geräte-Manager nur einige wenige Informationen über die Geräte an. Wenn Sie mehr Informationen erhalten wollen, müssen Sie folgende Variablen setzen. Unter:
Start-> Systemsteuerung-> System-> 'Erweitert' klicken Sie auf den Button 'Umgebungsvariablen' und fügen Sie folgende Systemvariablen hinzu:
Devmgr_show_details mit dem Wert 1
Nun finden Sie über: Start-> Systemsteuerung-> System-> Hardware-> Gerätemanager unter den Eigenschaften der installierten Geräte einen erweiterten Tabreiter mit Details.


Klassische Suche verwenden  

Schritt1:

Suchen des Schlüssels:HKEY_Current_User / Software / Microsoft / Windows / CurrentVersion / Explorer / CabinetState

 

Schritt2:
die neue Zeichenfolge Use Search Asst anlegen mit dem Wert 'no'.


Alexa deaktivieren  

Im Internet Explorer unter Extras-> Verwandte Links anzeigen verbirgt sich im Grunde die Firma Alexa (www.Alexa.com) Der Service von Alexa speichert jede Website die mit dem Internet Explorer aufgerufen wird, dabei wird das Surfverhalten analysiert. Auf der Website von Alexa nachzulesen sind es:

1. Infos über besuchte Webseiten
2. Die eigene IP-Adresse und die Url der Webseite, inkl. Kennwörter (wenn in der Url weitergeleitet).
3. Daten die in Onlineformulare eingegeben werden.
4. Infos über den benutzten Browser und Betriebsystem.
5. Analysierung der Wege im Web, zwecks Einordnung des Kaufverhaltens.

Wer das Alexa Browserplugin installiert hat, bekommt ein Cookie mit einer persönlichen Identifikationsnummer und fortan werden auch noch Infos zu Onlinekäufen gespeichert. So kann man Alexa deaktivieren:
In der Registry unter "HKEY_LOCAL_MACHINE \ Software \ Microsoft \ Internet Explorer \ Extensions \ c95fe080-8f5d-11d2-a20b-00aa003c157a". Alle Extensions löschen.
Allerdings funktioniert nun die Funktion "verwandte Links" nicht mehr.


Dr. Watson deaktivieren  

Seit Windows NT kennt ihn jeder. 'Dr. Watson'. Stürzt Windows ab, ist er zur Stelle und sichert den aktuellen Speicherinhalt in eine Datei. Das dauert nicht nur mitunter sehr lange, sondern geht dem Anwender auch auf die Nerven. Anfangen konnte man mit den Meldungen in den meisten Fällen ohnehin nichts.

Unter Windows XP ist Dr. Watson sogar ein Sicherheitsrisiko. Denn nach einem Absturz fragt Dr. Watson, ob es einen Bericht an Microsoft schicken soll. Dabei ist das Speicherbild natürlich enthalten. Man stelle sich vor, die Textverarbeitung war zum Zeitpunkt des Absturzes geöffnet und man hat an einem Dokument mit sensiblem Inhalt gearbeitet. Bill Gates erhielte also Einblicke in Schriftstücke, die vielleicht nie das Haus verlassen sollten.
Um Dr. Watson zu deaktivieren löscht man in der Registry den Schlüssel "AeDebug" unter "HKEY_LOCAL_MACHINE \ SOFTWARE \Microsoft \ WindowsNT \ CurrentVersion".
Will man Dr. Watson doch irgendwann wieder aktivieren, gibt man unter Start-> Ausführen den Befehl "drwtsn32 -i" ein.


Versionsnummer anzeigen  

Sie können sich auf dem Desktop die Versionsnummer anzuzeigen lassen:

Um diese Versionsnummer an- bzw. abzuschalten, müssen Sie folgendermaßen vorgehen. In der Registry unter:
"HKEY_CURRENT_USER \ Control Panel \ Desktop"
finden Sie im rechten Teilfenster den Wert "PaintDesktopVersion". Doppelklicken Sie darauf und tragen Sie die Zahl '1' ein, falls Sie die Versionsnummer sehen möchten; eine '0' falls Sie die Anzeige nicht haben wollen.


Eigenes Logo erstellen  

Man kann Windows XP dazu bringen ein eigenes Bild unter Start-> Systemsteuerung-> System-> Allgemein anzuzeigen, bzw. man kann ein vorhandenes Logo des PC-Herstellers entfernen.
Um ein eigenes Bild und individuelle Informationen anzuzeigen, werden zwei Dateien benötigt. Eine Bitmap Datei (bmp) und eine Informationsdatei (inf). Diese müssen selbst erstellt und im Verzeichnis C:\windows\system32 abgelegt werden. Die Bitmap Datei muss den Namen oemlogo.bmp tragen, und darf die Größe von 180 x 114 pixel bei 24-bit Farbtiefe (unkomprimiert) nicht überschreiten.

Die Informationsdatei trägt den Namen oeminfo.ini, und muss folgenden Inhalt haben:

[General]
Manufacturer=*Text*
Model=*Text*
*usw.*

[Support Information]
Line1=*Text*
Line2=*Text*

"Support Information" erstellt einen Button, durch anklicken wird ein Fenster mit den Informationen (Line1,...) geöffnet. Das eigene Bild wird nur angezeigt, wenn der Wert "Manufacturer" nicht leer ist.

Um ein eventuell vorhandenes Hersteller-Logo zu entfernen, müssen die beiden Dateien nur aus dem oben genannten Verzeichnis gelöscht werden.


Auslagerungsdatei beim Herunterfahren löschen  

Die von Windows angelegte Auslagerungsdatei kann unter Umständen Daten enthalten die eingesehen werden könnten.
Sicherheitsbewusste Anwender können Windows vorgeben,
Inhalte der Auslagerungsdatei beim Herunterfahren des Systems zu löschen.
So gehen Sie vor:
Start-> Einstellungen-> Systemsteuerung-> Verwaltung-> Lokale Sicherheitsrichtlinie-> Lokale Richtlinien->Sicherheitsoptionen.
Hier können Sie die Option 'Herunterfahren: Auslagerungsdatei des virtuellen Arbeitsspeichers löschen' aktivieren.

Oder folgenden Schlüssel in der Registry ändern:
HKEY_LOCAL_MACHINE \ SYSTEM \ CurrentControlSet \ Control \ Session Manager \ Memory Management.
Den Wert von 'ClearPageFileAtShutdown' auf '1' setzen.

Hinweis: Das "Herunterfahren" des Rechners kann erheblich verlangsamt werden (einfach testen & ggf. zurücksetzen)


Dateisystem-Cache (Werte einstellen)  

Schlüssel: HKEY_LOCAL_MACHINE \ System \ CurrentControlSet \ Control \ Session Manager \ Memory Management
Name: IoPageLockLimit [dword]

NT reserviert als Zwischenspeicher für Dateisystemoperationen 512 Bytes. Interessanterweise fehlen die folgenden Registryeinträge unter W2K und XP, bzw. sind auf "0" gesetzt. Je nach verfügbarem Arbeitsspeicher (RAM) kann ein größerer Wert die Performance verbessern.

Bei xxMB RAM den Wert (dezimal):
 - 32MB RAM:   4096
 - 64MB RAM:   8192
 - 128MB RAM:  16384
 - 256 und mehr: 65536
Bei anderen RAM-Grössen können Sie die Formel: MB * 128 anwenden.


Festplattencache (Wert einstellen)  

Schlüssel: HKEY_LOCAL_MACHINE \ System \ CurrentControlSet \ Control \ Session Manager \ Memory Management
Name: LargeSystemCache [dword] auf "1" setzen

XPpro und W2Kpro cachen nur Dateien bis zu einer bestimmten Größe, um Arbeitsspeicher zu sparen. Wenn man auch größere Dateien cachen will und mehr als 128MB RAM vorhanden sind, hilft dieser Registryeintrag weiter.


Menüanimierung ändern  

Schlüssel: HKEY_CURRENT_USER \ Control Panel \ Desktop
Name: MenuShowDelay [reg_sz] auf "0" setzen

Manchmal dauert das Aufklappen des Startmenüs länger als es sein muss. Dagegen hilft obiger Name, dem man einfach einen neuen Wert zuweist:

 - große Verzögerung: 65535

 - keine Verzögerung: 0


Sprechblasen (BalloonTips) deaktivieren  

Schlüssel: HKEY_CURENT_USER \ Software \ Microsoft \ Windows \ CurrentVersion \ Explorer \ Advanced
Name: EnableBalloonTips [dword] auf "0" setzen

Mit diesem Registry-Eintrag deaktiviert man unter Windows XP die Sprechblasen.


integrierte Brennfunktion deaktivieren (WinXP)  

Schlüssel: HKEY_CURRENT_USER \ Software \ Microsoft \ Windows \ CurrentVersion \ Policies \ Explorer
Name: NoCDBurning [dword] auf "1" setzen.

Mit diesem Eintrag sperrt man die integrierte Brennfunktion unter Windows XP.


integrierte ZIP-Funktion deaktivieren (WinXP)  

XP enthält eine ZIP-Funktion, die z.B. bei Installation Packprogramms (WinZip, WinRar, WinAce) überflüssig wird. Diese Funktion bremst den Rechner, da z.B. ZIP-Dateien als "normale" Ordner angezeigt werden, und diese dann jedes Mal zur Ansicht dekomprimiert werden müssen.

Zum Deaktivieren unter "Start / Ausführen" regsvr32 /u zipfldr.dll eingeben.

Zum erneuten Aktivieren: regsvr32 zipfldr.dll aufrufen.


     
     
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